Kulturelles Erbe – Stadtarchiv Speyer sucht Unterlagen zur Stadtgeschichte

Stadtverwaltung bittet um Kontaktaufnahme bei Haushaltsauflösungen und Nachlässen.

Bei Haushaltsauflösungen, Nachlässen und vergleichbaren Räumungen tauchen häufig Unterlagen auf, die weit über den privaten Kontext hinaus von Bedeutung sein können und damit Teil der Stadtgeschichte Speyers sind. Die Stadtverwaltung Speyer bittet daher vor allem Unternehmen, Firmen und Vereine, aber auch Bürgerinnen und Bürger daher, in solchen Fällen frühzeitig Kontakt mit der Abteilung Kulturelles Erbe – Stadtarchiv aufzunehmen. Immer wieder gehen Materialien verloren, die wertvolle Einblicke in das Leben, Arbeiten und die Entwicklung der Stadt geben können.


Abb.: Archivale auf Scanner (Foto: Carolin Breckle).

Als „Gedächtnis der Stadt“ bewahrt das Stadtarchiv historisch relevante Dokumente, Fotografien, Pläne, Schriftgut und weitere Überlieferungen auf, erschließt sie wissenschaftlich und macht sie für die Öffentlichkeit sowie der Forschung zugänglich. Damit trägt es wesentlich dazu bei, die Geschichte Speyers für kommende Generationen zu erhalten und nachvollziehbar zu machen.

Für Dokumente mit historischem, wirtschaftlichem oder kulturellem Bezug zur Entwicklung der Stadt Speyer ist das Stadtarchiv Speyer zuständig. Daneben sind je nach Herkunft und Art der Unterlagen auch andere Archive zuständig, wie beispielsweise Kreis-, Staats- und Kirchenarchive oder im Fall von dreidimensionalen Objekten auch das Historische Museum der Pfalz Speyer. Welche Einrichtung im Einzelfall die richtige Anlaufstelle ist, kann gemeinsam mit dem Stadtarchiv geklärt werden.

Vor diesem Hintergrund besteht die Möglichkeit, Unterlagen vor einer möglichen Entsorgung durch das Stadtarchiv prüfen zu lassen. Dies betrifft insbesondere historische Schriftstücke, Fotografien, Ansichtskarten und Filmaufnahmen, persönliche und geschäftliche Aufzeichnungen, Briefe und Tagebücher, Karten und Pläne sowie weitere Unterlagen mit lokalem Bezug. Auch Einzelstücke oder kleinste Sammlungen können von historischer Bedeutung sein.

„Viele dieser Unterlagen wirken im ersten Moment unscheinbar, erzählen aber oft wichtige Geschichten aus dem Alltag und der Entwicklung unserer Stadt“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „Ich kann daher nur dazu ermutigen, das Stadtarchiv frühzeitig einzubeziehen, bevor solche wertvollen Zeugnisse verloren gehen.“

Das Stadtarchiv prüft im Einzelfall, ob eine Übernahme in den Archivbestand erfolgt. Gegebenenfalls können Unterlagen übernommen, digitalisiert oder fachgerecht aufbewahrt werden.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Stadtarchiv ist per E-Mail an stadtarchiv@stadt-speyer.de oder postalisch an Kulturelles Erbe – Stadtarchiv Speyer, Johannesstraße 22 A, 67346 Speyer möglich.

Kontakt:
Kulturelles Erbe / Stadtarchiv Speyer
Johannesstraße 22a
67346 Speyer
Telefon 06232 14-2265
Fax 06232 14-2796
stadtarchiv@stadt-speyer.de

Quelle: Stadt Speyer, Medieninformation, 26. Mai 2026.

UnHeil in Weil – Eine Kleinstadt unterm Hakenkreuz

Film und Sonderausstellung erinnern an Nationalsozialismus in Weil der Stadt.

Im Zusammenhang mit der im April eröffneten Sonderausstellung „UnHeil in Weil – Eine Kleinstadt unterm Hakenkreuz“ im Stadtmuseum Weil der Stadt wurde durch das Stadtarchiv Weil der Stadt und den Heimatverein ein kurzes Video produziert. Grundlage sind zeitgenössische historische Bilder und Zeitungstexte des Stadtarchivs Weil der Stadt; die zugehörigen Tonaufnahmen sowie der Schnitt konnten am Landesmedienzentrum/Stadtmedienzentrum Stuttgart in professioneller Qualität erstellt werden. Konzeption und Texterstellung erfolgten durch Heimatvereinsmitglied Johannes Gienger (früherer Leiter des Stadtmedienzentrums Stuttgart, zugleich ehemaliger Lehrer des Johannes-Kepler-Gymnasiums Weil der Stadt) und Stadtarchivar Mathias Graner, der auch als Sprecher fungiert.

Der Film beschreibt die Entwicklung der 1930er Jahre in der Weimarer Republik bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten sowie die darauffolgende Gleichschaltung des Staates bis hinab auf die lokale Ebene in allen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Damit gibt das Video eine kurze Zusammenfassung der neuen Ausstellung, die darüber hinaus für die Besucher noch viele zusätzliche detaillierte Informationen in Wort, Bild und mittels zahlreicher Exponate bereithält.

Der Videobeitrag ist unter anderem über den städtischen YouTube-Kanal abrufbar und soll die Neugierde auf das Thema und die Sonderausstellung wecken (geöffnet sonntags im Stadtmuseum am Marktplatz 12 von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei).


Abb.: Weil der Stadt vom Flugzeug aus (Foto: Stadtarchiv Weil der Stadt)

Kontakt:
Stadtarchiv Weil der Stadt
Stadtarchivar Mathias Graner
Kapuzinerberg 1
71263 Weil der Stadt
Tel.: 07033 521290
m.graner@weil-der-stadt.de

Quelle: Stadtarchiv Weil, 13. Mai 2026.

Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera 2/2026


In der zweiten diesjährigen Ausgabe der „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ steht die vor etwas mehr als 50 Jahren durchgeführte Eröffnung des Geraer „Einkaufsboulevards“ in der Dr.-Rudolf-Breitscheid-Straße (seit 1. März 1991 Breitscheidstraße) im Zentrum der Betrachtungen. Unter den Hausnummern 6 bis 12 der genannten Straße sollten die Bürgerinnen und Bürger der damaligen Bezirksstadt Gera sowie des Umlandes ab dem 3. Mai 1976 neben Waren des täglichen Bedarfs und Utensilien für einen gedeckten Tisch vor allem Kleidung für alle Altersgruppen und zahlreiche Anlässe finden. Für den Erwerb der letztgenannten Handelswaren wurden Interessierte in den drei Geschäften mit den originellen Namen „Gedeckter Tisch“, „Exquisit“ und „Haus des Kindes“ fündig, auf welche in dem Beitrag näher eingegangen wird.

Zu beachten ist in diesem Rahmen, dass die Ausführungen zu den drei Einkaufsstätten bedingt durch die lückenhafte Quellenlage im Stadtarchiv Gera, beispielsweise aufgrund der dort nicht vorhandenen zugehörigen Geschäftsunterlagen, nur fragmentarisch bleiben und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Beispielsweise können aus diesem Grund den in den Planungsunterlagen genannten Zahlen zu Sortimentsumfängen, Umsätzen, Personal- und Raumausstattung nicht immer die letztendlich zur Umsetzung gelangten Ergebnisse gegenübergestellt werden.

Unter dem Titel „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ informiert das Stadtarchiv Gera vierteljährlich die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Herausforderungen und historische Themen rund um die Arbeit des Stadtarchivs.

Der Informationsbrief wird per E-Mail versandt und kann auf der Internetseite im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Kontakt:
Stadtarchiv Gera
Gagarinstraße 99/101
07545 Gera
Tel. 0365/838-214
stadtarchiv@gera.de

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Archiv und Wirtschaft 1/2026

Vor kurzem erschien die aktuelle Ausgabe von „Archiv und Wirtschaft“, der Zeitschrift der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e.V. (VdW).

Inhaltsverzeichnis „Archiv und Wirtschaft“ 1/2026

61. VdW-Jahrestagung vom 17. bis 19. Mai 2026 in Bielefeld (Programm) (4–5)

Editorial (6-8)


AUFSÄTZE

Carolina Lussana: Corporate Archives and Corporate Museums in Italy (9-22)

BERICHTE

Katharina Depner: Kommunikation im Wandel: Ergebnisse der VdW‑Umfrage 2025 (23-25)

Uwe Balder: Gelungene Premiere der neu aufgelegten »Einführung in das Wirtschaftsarchivwesen« (26-29)

REZENSIONEN

Lukas Wollscheid, Katharina Roth, Matthias Georgi: Strom für Bayerisch-Schwaben. Die Geschichte der Lechwerke (Dieter Kempkens) (30-32)

Kathrin Mayer / Manfred Rothenberger / Anne Thurmann-Jajes (Hrsg.): Wissensspeicher der Kultur. Geschichte, Funktion und Auftrag der Kulturarchive im deutschsprachigen Raum (32-34)

Norbert Fabisch: Die Hirschlands. Aufstieg und Vertreibung einer jüdischen Bankiersfamilie (Thomas Seidel (34-36)

NACHRUFE

Nachruf Rüdiger Borstel (Thore Grimm) (37-38)

Rezensionsliste (39-41)


Impressum (44)

Kontakt:
Julia-Maria Leibundgut
Redaktion „Archiv und Wirtschaft“
Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e. V. (VdW)
E-Mail: redaktion@wirtschaftsarchive.de
Postfach 60155 | D – 10051 Berlin
www.wirtschaftsarchive.de
https://www.linkedin.com/company/vereinigung-der-wirtschaftsarchivarinnen-und-wirtschaftsarchivare-e-v-vdw

Stadtarchiv Halle (Saale) erhält Unterlagen der Familie Mainzer

Nachkommen der halleschen jüdischen Familie reisten aus den USA an.

Dokumente und Briefe aus dem Besitz seiner Familie hat Bruce Mainzer gemeinsam mit weiteren aus den USA angereisten Familienmitgliedern am Mittwoch, 22. April 2026 dem Stadtarchiv Halle (Saale) überreicht. Mainzer ist Enkel von Hugo Mainzer, der bis 1939 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Halle (Saale) war. Zudem war er Mitinhaber eines der größten Viehgeschäfte des damaligen Deutschen Reichs, Viehhandlung Joseph Frank, bis er durch die Nazis zu dessen Auflösung gezwungen wurde.


Abb.: Bruce Mainzer (rechts) überreicht Dokumente aus dem Familienbesitz an Stadtarchivar Ralf Jacob (Foto: Stadt Halle / Thomas Ziegler).

Bei den Unterlagen, die von Stadtarchivar Ralf Jacob entgegengenommen wurden, handelt es sich zum einen um Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus, als die jüdische Familie Mainzer entrechtet und in die Flucht getrieben wurde. Zum anderen handelt es sich um Briefe aus Halle (Saale) an Hugo Mainzer in den USA aus den Jahren 1946 und 1947: Nach dem Krieg hatte Hugo Mainzer Briefe an alte Kunden geschrieben in der Hoffnung, sein altes Geschäft wieder aufleben lassen zu können. Sein Enkel Bruce Mainzer entdeckte die Antwortbriefe 2025 wieder: Sie schildern die Situation der Menschen in Halle (Saale) nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben persönlichen Zeilen finden sich in den Briefen auch Bitten um Nahrung und Kleidung.

Die Übergabe der Briefe ist auch dem Leiter der Gedenkstätte ROTER OCHSE, Michael Viebig, sowie dem Verein Zeit-Geschichte(n) zu verdanken. Viebig wr mit Bruce Mainzer in Kontakt getreten und hatte die Relevanz der Briefe aus den Jahren 1946 bis 47 erkannt.

Die Familie hielt sich anlässlich der Verlegung von 16 neuen Stolpersteinen in Halle (Saale) auf. Dazu waren 26 Nachfahren dreier befreundeter Familien – darunter die Familie Mainzer – aus Argentinien, den USA und London angereist.

Kontakt:
Stadtarchiv Halle (Saale)
Rathausstraße 1
06108 Halle (Saale)

Quelle: Stadt Halle (Saale), Pressemitteilung, 23. April 2026.

Stadtarchiv Iserlohn bot Einblicke in seine Arbeit

Tag der offenen Tür 2026 widmete sich der Geschichte des Stadtarchivs.

Am Samstag, dem 7. März öffnete das Stadtarchiv Iserlohn im Rahmen des bundesweiten „Tags der Archive“ seine Türen für Besucherinnen und Besucher und bot zahlreichen Interessierten Einblicke in seine Arbeit und historischen Schätze.

Der Tag der offenen Tür gehört seit 2012 zum festen Veranstaltungsprogramm des Stadtarchivs. Ein jährlich wechselndes Thema sorgt dabei stets für neue Perspektiven. Nachdem in den vergangenen Jahren unter anderem die Iserlohner Revolution von 1849 und das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 im Mittelpunkt standen, widmete sich die diesjährige Veranstaltung der Geschichte des Stadtarchivs selbst.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs führten mehrere Besuchergruppen durch die ansonsten nicht öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten und erklärten dabei anschaulich die Aufgaben und Bestände der Einrichtung. Für viele Gäste überraschend war die Information von Mitarbeiter Patric Rode, dass sich aus den im Stadtarchiv aufbewahrten Unterlagen ein rund 2.500 Meter hoher Papierstapel errichten ließe.


Abb.: Patric Rode, Mitarbeiter im Stadtarchiv, zeigt einer Besuchergruppe Archivgut zur Geschichte des Stadtarchivs (Foto: Johanna Strunk / Stadtarchiv Iserlohn).

Besonderer Hingucker war ein lebendes Papierfischchen, das zu Anschauungszwecken in einem geschlossenen Glas gehalten wird und bei den Führungen gezeigt wird. Diese Schädlinge gelangen zunehmend unbemerkt über Pakete oder Bücher in Archive, Kultureinrichtungen und Privathaushalte, wo sie sich von Papier und Karton ernähren und dabei große Schäden anrichten können. Im Stadtarchiv Iserlohn stellen sie bislang glücklicherweise kein Problem dar – das gezeigte Exemplar stammt aus einer auswärtigen Hotelbadewanne.

Wer sich intensiver mit der Entwicklung des Stadtarchivs beschäftigen wollte, konnte einen Vortrag von Stadtarchivar Rico Quaschny zur Geschichte der Einrichtung besuchen. Darin wurde der Weg des Archivs von einer eisernen Kiste im Mittelalter bis zu den heutigen Räumlichkeiten in der „Alten Post“ nachgezeichnet. Ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Stadtarchivar Götz Bettge gab es bei Vorführungen des Lehrfilms über Archive „Aufbewahren für alle Zeiten“ aus dem Jahr 1994.

Die neu eröffnete Ausstellung „Iserlohner Ansichten aus den 1920er bis 1940er Jahren“ mit Vergrößerungen historischer und teilweise sehr seltener Postkarten führte die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch das Iserlohn vergangener Jahrzehnte. Ergänzt wurde das Programm durch Vorführungen des Werbefilms „Durch das schöne Westfalen“ aus dem Jahr 1929, der unter anderem historische Filmaufnahmen aus Iserlohn und dem Sauerland zeigt.

Viele Gäste nutzten auch die Gelegenheit, für Restaurierungsmaßnahmen zu spenden. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Archivmitarbeiter bei der Durchführung der Veranstaltung tatkräftig.

Wer den Tag der offenen Tür verpasst hat, kann die Ausstellung „Iserlohner Ansichten aus den 1920er bis 1940er Jahren“ weiterhin im Stadtarchiv besuchen. Sie ist zu den regulären Öffnungszeiten zugänglich: dienstags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.

Kontakt:
Stadtarchiv Iserlohn in der „Alten Post“
Theodor-Heuss-Ring 5
58636 Iserlohn
Tel.: 02371 / 217-1921
archiv@iserlohn.de

Quelle: Stadt Iserlohn, Pressemeldung, 11. März 2026.

Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera 1/2026


Die erste Ausgabe der „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ im Jahr 2026 ist dem „Keller 68“ und somit der Geschichte einer kleinen, aber doch Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus verfügenden Geraer Kultureinrichtung in den 1960er und 1970er Jahren gewidmet.

Darüber hinaus sei an dieser Stelle bereits auf die Beteiligung des Stadtarchivs Gera am diesjährigen, bundesweiten „Tag der Archive“ verwiesen. Unter dem Titel „Das Stadtarchiv als Speicher der Heimatgeschichte(n)“ werden im Rahmen von Kurzvorträgen, einer kleinen Ausstellung sowie einer anschließenden Magazinführung Einblicke in die vielfältigen Bestände des Stadtarchivs Gera gegeben.

Im Mittelpunkt der beiden am Samstag, dem 7. März 2026 jeweils um 10.00 Uhr und um 13.00 Uhr beginnenden, identischen Veranstaltungen stehen unter anderem die Gründung der Flugplatz-Verkehr A.-G. Gera sowie die Eröffnung des Flugplatzes Gera-Tinz vor 100 Jahren, das Lebenswerk der Geraer Fotografin Aenne Biermann (1898-1933), Facetten aus dem 150-jährigen Bestehen der Zivilstands- bzw. Personenstandsregister sowie weitere Episoden aus der Geraer Stadtgeschichte.

Unter dem Titel „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ informiert das Stadtarchiv Gera vierteljährlich die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Herausforderungen und historische Themen rund um die Arbeit des Stadtarchivs.

Der Informationsbrief wird per E-Mail versandt und kann auf der Internetseite im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Kontakt:
Stadtarchiv Gera
Gagarinstraße 99/101
07545 Gera
Tel. 0365/838-214
stadtarchiv@gera.de

Archiv und Wirtschaft 4/2005

Vor kurzem erschien die aktuelle Ausgabe von „Archiv und Wirtschaft“, der Zeitschrift der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e.V. (VdW).


Inhaltsverzeichnis „Archiv und Wirtschaft“ 4/2025

AUFSÄTZE

Sabina Potthoff: Institutionelles Gedächtnis im Aufbau. Wie durch das Archiv der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Naturschutzgeschichte sichtbar und nutzbar wird. (184-188)

Christian Leitz und Christine Stoy: Unternehmerische Nachhaltigkeit seit den 1970er Jahren – am Beispiel der UBS (189-197)

Jonas Springer: Im Kriegsfall Kulturgut in Kopie? Zur Relevanz des Barbarastollens für Wirtschaftsarchive (198-206)


BERICHTE

Luca Schönauer: Unternehmensgeschichte authentisch, nachhaltig und lebendig gestalten – Zeitzeug:inneninterviews mit ehemaligen Mitgliedern des Vorstands und Bereichsleitungen (207-209)

REZENSIONEN

Manfred Grieger: Die Süddeutsche Zucker-AG im Nationalsozialismus. Zuckererzeugung, Nazifizierung, Zwangsarbeit, Kontinuität (Martin Krauß) (210-212)

Rainer Karlsch, Stefanie van de Kerkhoff und Andrea H. Schneider-Braunberger:Waffeningenieure im Zwielicht. Die Mauserwerke, die HASAG und die Gründungsgeschichte von Heckler & Koch (Dirk Wiegand) (212-214)
John Palatini und Christian Drobe (Hrsg.): Nach den Maschinen. 100 Jahre Industriefotografie aus Sachsen-Anhalt (Ralf Stremmel)  (215-216). Michael C. Schneider: Die Isabellenhütte Heusler während der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945 (= Schriften zur hessischen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Bd. 14) (Matthias Weber) (216-218)

Rezensionsliste (220-221)
Impressum (224)

Kontakt:
Julia-Maria Leibundgut
Redaktion „Archiv und Wirtschaft“
Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare e. V. (VdW)
E-Mail: redaktion@wirtschaftsarchive.de
Postfach 60155 | D – 10051 Berlin
www.wirtschaftsarchive.de
https://www.linkedin.com/company/vereinigung-der-wirtschaftsarchivarinnen-und-wirtschaftsarchivare-e-v-vdw

40 Jahre Archiv des LVR – Videoreihe erzählt Archivarbeit neu

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Archivs des Landschaftsverbandes Rheinland (ALVR) ist eine Videoreihe entstanden, die den Archivalltag in den Mittelpunkt stellt. Entwickelt wurde das Projekt von den Archivarinnen und Archivaren des LVR in Zusammenarbeit mit dem LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler.

Abb.: Einblicke in die Kurzvideos. Foto: Ariane Jäger (LVR-AFZ).
Abb.: Einblicke in die Kurzvideos. Foto: Ariane Jäger (LVR-AFZ).

Die Videoreihe führt hinter die Kulissen des Archivs und zeigt auf humorvolle und lebendige Weise, was Archivarbeit heute ausmacht. Dabei geht es nicht nur um Akten, Dokumente und historische Quellen, sondern um die Menschen, die täglich mit Engagement, Fachwissen und Leidenschaft dafür sorgen, dass Geschichte bewahrt, erforscht und für die Zukunft zugänglich gemacht wird. Überraschende Einblicke und ein augenzwinkernder Blick auf den Berufsalltag zeigen, dass Archive alles andere als trocken und verstaubt sind.

Das Jubiläumsprojekt ist als fortlaufende Reihe angelegt. Von Januar bis einschließlich Dezember 2026 erscheint jeden Monat ein neues Video. Start ist der 21. Januar 2026. Jedes einzelne Video widmet sich einem anderen Aspekt der Archivarbeit und entdeckt das Archiv des LVR immer wieder neu. So entsteht über das Jubiläumsjahr hinweg ein abwechslungsreiches Gesamtbild des Archivs.

Ob Geschichtsinteressierte, Kulturbegeisterte oder einfach Neugierige: Die Videoreihe richtet sich an alle, die Lust haben, das Archiv des LVR aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Link: https://www.youtube.com/@lvr-kulturzentrumabteibrau1513/playlists

Kontakt:
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Ehrenfriedstraße 19
50259 Pulheim
Tel 02234 9854-0
Fax 02234 9854-202
afz@lvr.de

Quelle: LVR-AFZ, Pressemitteilung, 12. Januar 2026.